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Hasselfeldt und Staffler besuchen den Sozialdienst Gröbenzell

Um sich über soziale Einrichtungen vor Ort im Landkreis zu informieren, besuchten die Bundestagsabgeordnete des Landkreises, Frau Gerda Hasselfeldt, zusammen mit der Bundestagskandidatin der CSU für Dachau und Fürstenfeldbruck, Frau Katrin Staffler, den Oekumenischen Sozialdienst Gröbenzell.

 

Im Mittelpunkt des 2-stündigen Gesprächs stand das neue Pflegegesetz, der soziale Wohnungsbau und was der Bund tun sollte, um die schwierige Lage der Sozialen Dienste zu verbessern. Frau Anneliese Hohenwarter und Frau Natalie Mayer, die zukünftigen Geschäftsführenden Vorstände des Vereins, stellten in einer Power-Point-Präsentation die Aufgabenbereiche, die Gesprächskreis-Angebote und die vielfältigen Aktivitäten des Sozialdienstes im Bereich Spiel und Sport vor. Gut würden vor allem das Gedächtnistraining, der Mittagstisch und das Sonntagsfrühstück für Alleinstehende angenommen, was mit zahlreichen Gesprächskreisen der Vereinsamung vorbeuge. Sie nannten voller Stolz die guten Noten der beiden Pflegebereiche unseres Vereins, der Krankenpflege und der Tagespflege, jeweils 1,0, und betonten, dass man sich in unserer Institution seit neuestem auch um den Nachwuchs im Pflegebereich kümmere, indem man mit Fachschulen zusammen arbeite und Praktikumsplätze anbiete.

 

Dr. Winfried Bauer, der 1. Vorsitzende des Sozialdienstes, schilderte die zunehmend wichtigere Aufgabe der Dienste in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Er führte aus, dass immer mehr private Pflegedienste aus dem Boden schössen und dass für Sozialdienste oft nur die weniger interessanten Fälle übrig blieben. Er machte aber deutlich, dass der Gröbenzeller Sozialdienst auch weiterhin sich um die finanziell schwachen Kranken kümmern werde, die oft nicht nach Stoppuhr bedient werden können, sondern die Krankenschwester als verständnisvolle und empathische Zuhörerin bräuchten. Dieser zusätzliche Zeitaufwand könne aber nicht in Rechnung gestellt werden, weil sie die Kranken- und Pflegekassen nicht erstatten würden. So arbeite der Sozialdienst in diesem Bereich stark defizitär.

 

Ähnlich sei die Lage bei „Essen auf Rädern“. Auch hier sei der Essensbringer oft der einzige soziale Kontakt unserer Kunden am Tag. Und auch hier mache der Aufsichtsrat unseres Vereins keine zeitvorgaben, sondern überlasse es dem Mitarbeiter, sich Zeit zu nehmen, zu beobachten, ob sich unsere Kunden auf die Dauer selbst versorgen können oder zunehmend an Demenz leiden und eine Alternative gesucht werden muss.

 

Dr. Bauer sprach auch das Problem einer schwierigen Wohnungssuche mit erschwinglichen Mieten im Ballungsraum München an, das es erschwere, geeignete, gut ausgebildete MitarbeiterInnen vor allem in der Pflege zu finden. Hier könne Frau Hasselfeldt als ehemalige Bundesbauministerin mit ihrer Sachkenntnis und ihrem Netzwerk sicher helfen. Frau Hasselfeldt dämpfte freilich unsere Hoffnung etwas, weil es gerade in Gröbenzell kaum noch Grundstücke gebe, versprach aber diese Probleme in entsprechenden Gremien des Bundestags anzusprechen.

 

Frau Hasselfeldt und Frau Staffler würdigten die segensreiche Arbeit des Sozialdienstes seit 45 Jahren, die insbesondere Frau Staffler aus ihrer Zeit als Gemeinderätin in Gröbenzell kennt. Beide zeigten sich sehr interessiert an der gesamten Einrichtung, besuchten verschiedene Abteilungen, wie die Tagespflege mit ihrem beschützten Gartenteil, sowie das Begegnungszentrum, die Kleiderkammer, die PC-Runde für SeniorInnen und „Essen auf Rädern“.

 

 

Bundestagsabgeordnete Gerda Hasselfeldt sowie Bundestagskandidatin Katrin Staffler werden vom 1. Vorsitzenden des Vereins, Dr. Winfried Bauer, über den Oekumenischen Sozialdienst informiert.